Neues Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt an Grundschulen gestartet
Micha SeipNeues Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt an Grundschulen gestartet
Ein neues Programm zur Prävention sexualisierter Gewalt an Grundschulen ist nun angelaufen. Der Stadtrat hat das Konzept „Schule als sicherer Ort“ verabschiedet, das sich zunächst auf Drittklässler konzentriert. Schulen mit besonders dringendem Handlungsbedarf setzen die Maßnahmen umgehend um.
Die Initiative startet mit zwei zentralen Bausteinen: baulichen Verbesserungen und Fortbildungen für Lehrkräfte. An 14 Schulen werden 682 Türen mit neuen Schließzylindern und Drückergarnituren ausgestattet, zudem wird die Außenbeschilderung optimiert. Die technischen Anpassungen schlagen in der Pilotphase mit rund 147.400 Euro zu Buche.
Parallel dazu beginnen an 21 Schulen Schulungen für das pädagogische Personal zur Gewaltprävention. Die bildungsbezogenen Maßnahmen kosten etwa 258.600 Euro. Beide Maßnahmenpakete zielen darauf ab, für jüngere Schülerinnen und Schüler sichere Lernumgebungen zu schaffen.
Der Fortschritt wird jährlich überprüft, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu bewerten. Das Programm richtet sich an alle dritten Klassen, wobei Schulen mit dem höchsten Risiko Vorrang haben. Regelmäßige Evaluierungen sollen zeigen, wie sich die Maßnahmen auf die Sicherheit der Kinder auswirken. Die kombinierten Investitionen in Sicherheit und Fortbildung unterstreichen das Engagement der Stadt für den Schutz von Kindern.






