Neues Aufnahmezentrum für Geflüchtete startet im Mai in Dülmen
Angelina ReinhardtNeues Aufnahmezentrum für Geflüchtete startet im Mai in Dülmen
Neues staatliches Aufnahmezentrum für Geflüchtete eröffnet im Mai in Dülmen
Im Mai soll in Dülmen ein neues landeseigenes Aufnahmezentrum für Asylsuchende seine Pforten öffnen. Die als ZUE Dülmen bekannte Einrichtung wird rund um die Uhr Unterstützung anbieten – darunter medizinische Versorgung, Sicherheit und Verpflegung. Das Projekt ist der jüngste Schritt der Bezirksregierung Münster, um die Unterbringungskapazitäten für Neuankömmlinge auszubauen.
Die Planung des ZUE Dülmen erfolgte in enger Abstimmung zwischen der Bezirksregierung und der Stadt. Regierungspräsident Andreas Bothe dankte Dülmen für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Zentrums. Die Stadt ihrerseits begrüßte die Ansiedlung der Einrichtung am Standort Gausepatt und begleitete das Vorhaben kontinuierlich.
Mit dem Baubeginn im Oktober 2025 entstanden auf dem Gelände modular aufgebaute Containergebäude. Das fertige Zentrum umfasst eine Mensa, eine medizinische Station sowie ein Sozialgebäude. Ein strukturiertes Tagesprogramm soll den Bewohnern helfen, sich in der ersten Orientierungsphase einzuleben.
Die Einrichtung wird durchgehend betrieben und bietet von Anfang an Betreuung, Sicherheit und Verpflegung an. Eine eigens ernannte Ansprechpartnerin für Bürgerbelange steht für Fragen und Anliegen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auch lokale Bürger sind aufgerufen, sich ehrenamtlich zu engagieren und die Arbeit des Zentrums zu unterstützen.
Mit der Inbetriebnahme des ZUE Dülmen betreibt die Bezirksregierung Münster dann neun Aufnahmeeinrichtungen in der Region. Zusammen stellen diese insgesamt 3.303 Plätze für Asylsuchende bereit.
Der Start des ZUE Dülmen ist für Mai vorgesehen – dann werden dort grundlegende Dienstleistungen für die neuen Bewohner angeboten. Die Eröffnung spiegelt die fortlaufenden Bemühungen wider, die Unterbringung von Geflüchteten in der Region zu organisieren. Entscheidend für die Umsetzung waren dabei die Einbindung der lokalen Bevölkerung sowie der modulaire Bauansatz.






