Neuer Hochschulseelsorger in Köln startet in turbulente Zeiten für Studierende
Margit AtzlerNeuer Hochschulseelsorger in Köln startet in turbulente Zeiten für Studierende
Thorben Pollmann hat ein neues Amt als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Sein Start fällt in eine Zeit, in der die Stadt mit einer schweren Wohnungsnot kämpft – Tausende Studierende finden kaum eine Bleibe. Der Beginn des Wintersemesters 2025/2026 bringt für ihn und die Studierendenschaft sowohl Vorfreude als auch neue Herausforderungen mit sich.
Pollmann möchte sich eng mit den Studierenden vernetzen und sie in allen Lebensbereichen unterstützen. Jeden Dienstag um 12:15 Uhr findet in der Katholischen Hochschulgemeinde ein Gottesdienst statt, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen. Für ihn ist dies eine Gelegenheit, Beziehungen aufzubauen und Themen wie Einsamkeit anzugehen, unter der viele junge Studierende leiden.
Die Wohnsituation in Köln bleibt prekär: Aktuell stehen 2.500 Studierende auf der Warteliste für Plätze in Wohnheimen. Einige drohen sogar obdachlos zu werden – eine zusätzliche Belastung zum ohnehin stressigen Studienalltag. Doch nicht nur die Wohnungsnot beschäftigt die Studierenden: Auch die Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheiten bereiten ihnen Sorgen.
Für Pollmann ist dieses neue Kapitel von großer Vorfreude geprägt. Er freut sich darauf, die Studierenden kennenzulernen und sie bei den Herausforderungen des Uni-Lebens zu begleiten.
Das Wintersemester beginnt mit Pollmanns Amtsantritt in einer Zeit andauernder Belastungen für die Studierenden. Wöchentliche Treffen und persönliche Unterstützung sollen ihre Lasten erleichtern. Gleichzeitig prägen der Wohnungsmangel und weitere Ängste weiterhin den studentischen Alltag in Köln.






