10 April 2026, 14:29

Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl für zweite Amtszeit

Schwarzes Foto von Fußballspielern im Einsatz auf einem Feld mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96-Banner.

Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl für zweite Amtszeit

Bernd Neuendorf als DFB-Präsident für zweite Amtszeit wiedergewählt

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Bernd Neuendorf ist einstimmig für eine zweite Amtszeit als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigt worden. Alle 253 Delegierten stimmten für seine weitere Führung. Die Wiederwahl fällt in eine Phase finanzieller Stabilität und eines wiederhergestellten Rufs der Organisation nach Jahren der Turbulenzen.

Unter Neuendorfs Führung hat der DFB das jährliche Defizit von 20 Millionen Euro abgebaut und ehrgeizige finanzielle Ziele gesetzt. Bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit soll die gesamte Verschuldung getilgt und Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro aufgebaut werden. Parallel dazu wurden bei der Wahl auch neue Führungspositionen besetzt, darunter die Wahl einer Vizepräsidentin sowie die Ernennung von Ehrenkapitänen für die Nationalmannschaft.

Die Abstimmung fand im Rahmen einer DFB-Veranstaltung statt, an der auch mehrere UEFA-Funktionäre teilnahmen. Neuendorf sicherte sich seine zweite Amtszeit ohne Gegenkandidaten – ein Zeichen für das breite Vertrauen in seine Arbeit. Seit seinem Amtsantritt hat er den Verband aus finanziellen Schwierigkeiten geführt und dessen öffentliches Ansehen verbessert.

Neben Neuendorfs Bestätigung setzte sich Silke Sinning in einer knapp entschiedenen Wahl gegen Silke Raml (124 zu 113 Stimmen) als neue Vizepräsidentin durch. Ihr Sieg gilt als Anerkennung für ihre Bereitschaft, in der Vergangenheit auch etablierte Funktionäre zu hinterfragen. Zudem wurden drei ehemalige Spielerinnen und Spieler geehrt: Bernard Dietz, Silvia Neid und Doris Fitschen, die zu Ehrenkapitänen der deutschen Nationalmannschaft ernannt wurden.

Jenseits der personellen Wechsel bleibt der DFB in Verhandlungen mit den Vereinen über die Zukunft des Frauenfußballs verstrickt. Beide Seiten streben mehr Einfluss auf die Entwicklung des Sports an. In Neuendorfs nächster Amtszeit wird es darauf ankommen, diese Debatten zu lösen und gleichzeitig die finanzielle Konsolidierung des Verbandes voranzutreiben.

Neuendorfs zweite Amtszeit beginnt mit klaren finanziellen Zielen und dem Auftrag, die Stabilität zu wahren. Der DFB will seine restlichen Schulden tilgen und die Rücklagen auf 100 Millionen Euro aufstocken. Gleichzeitig muss der Verband die laufenden Gespräche mit den Vereinen führen, um den Frauenfußball in Deutschland weiterzuentwickeln.

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