Neue E-Auto-Förderung soll Haushalte mit niedrigem Einkommen entlasten
Angelina ReinhardtNeue E-Auto-Förderung soll Haushalte mit niedrigem Einkommen entlasten
Die deutsche Bundesregierung plant eine Ausweitung der Förderungen für Elektroautos mit einem neuen Anreizprogramm, das sich speziell an Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen richtet. Zwar sind die genauen Details noch unklar, doch könnte das Programm mehr Menschen den Kauf eines Elektroautos unter 30.000 Euro ermöglichen. Dafür wurde ein Fonds in Höhe von drei Milliarden Euro eingerichtet, der voraussichtlich bis 2029 reichen soll.
Aktuelle Zahlen zeigen, dass nur ein winziger Bruchteil der privaten Neukäufer von Autos über ein geringes Einkommen verfügt. Selbst bei günstigeren Elektromodellen stellt die hohe Anschaffungssumme weiterhin eine Hürde dar. Um dies zu ändern, erwägt die Regierung die Einführung einer Kaufprämie für Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen von bis zu 50.000 Euro.
Die Einkommensgrenze orientiert sich am deutschen Durchschnittsbruttoeinkommen von 50.493 Euro im Jahr 2021 – das entspricht etwa 4.208 Euro monatlich. Zum Vergleich: Eine alleinstehende Person ohne Kinder in Nordrhein-Westfalen behält nach Steuern rund 2.710 Euro netto. Die Verantwortlichen prüfen derzeit ein Modell, das an ein in Frankreich erprobtes Programm angelehnt ist, allerdings steht noch keine endgültige Entscheidung fest.
Die konkrete Ausgestaltung der Förderung wird noch diskutiert. Sowohl die Zugangsvoraussetzungen als auch die Höhe der individuellen Unterstützung müssen noch festgelegt werden. Ziel der Regierung ist es, Elektroautos für breitere Bevölkerungsschichten zugänglicher zu machen, ohne die Tragfähigkeit des Fonds über die nächsten fünf Jahre zu gefährden.
Sollte das Programm genehmigt werden, würde es direkte finanzielle Hilfe für einkommensschwächere und mittlere Käufer bieten. Der drei Milliarden Euro schwere Fonds ist bis 2029 ausgelegt und richtet sich an diejenigen, die sich derzeit den Kauf eines neuen Elektroautos kaum leisten können. Die endgültige Struktur der Förderung wird entscheiden, wie viele Menschen davon profitieren können.






