17 March 2026, 04:22

Mönchengladbach stimmt über olympische Eishockey-Träume für 2036 ab

Ein Buchumschlag mit dem Titel "Sport in Europa", der lebendige Olympia-themen Bilder, Text und Symbole aus europäischen Spielen zeigt.

Mönchengladbach stimmt über olympische Eishockey-Träume für 2036 ab

Die Bürger von Mönchengladbach entscheiden bald über die Rolle ihrer Stadt in einer möglichen Olympischen Bewerbung. In einem Briefwahlverfahren, das von Mitte März bis April läuft, werden die Wähler gefragt, ob sie den Beitritt der Stadt zum Vorhaben der Region Rhein-Ruhr unterstützen, die Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Bei einer Zustimmung würde Mönchengladbach die Eishockey-Wettbewerbe im HockeyPark und im Borussia-Park veranstalten.

Wahlberechtigt sind deutsche und EU-Bürger ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach. Zwischen dem 16. und 29. März erhalten sie ihr Wahlpaket per Post. Jedes Paket enthält einen Stimmzettel, einen blauen Umschlag für die Stimme, einen roten Rückumschlag, eine Wahlbenachrichtigung sowie ein Informationsblatt.

Das Ergebnis des Bürgerentscheids hängt von zwei Bedingungen ab. Eine einfache Mehrheit reicht nicht aus – mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten müssen teilnehmen. Das bedeutet, dass etwa 20.400 Ja-Stimmen nötig sind, damit das Ergebnis gültig ist.

Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 16:00 Uhr am 15. April eingehen. Die Auszählung findet dann im Briefwahlzentrum des Berufskollegs Volksgartenstraße statt und beginnt am 19. April um 16:00 Uhr.

Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob Mönchengladbach seine Olympischen Pläne weiterverfolgt. Bei Erfolg würde die Stadt die Eishockey-Turniere im Rahmen der Rhein-Ruhr-Bewerbung ausrichten. Die endgültige Auszählung wird zeigen, ob die 10-Prozent-Beteiligungsgrenze erreicht wurde.

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