Lünen schlägt Alarm: "Kommunen am Limit" zeigt die finanzielle Not der Städte
Angelina ReinhardtLünen schlägt Alarm: "Kommunen am Limit" zeigt die finanzielle Not der Städte
Lünen beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22. Juni
Die Stadt will mit der Veranstaltung auf die finanziellen Engpässe der Kommunen und die Überlastung öffentlicher Dienstleistungen aufmerksam machen. Die Organisatoren hoffen, damit ein deutliches Signal an die Politik auf Landes- und Bundesebene zu senden.
Stadtkämmerer Dr. André Jethon und die Initiative Pro Lünen laden alle Bürgerinnen und Bürger zu einer offenen Diskussionsrunde ins Lünener Rathaus ein. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Dr. Jethon wird die aktuelle Haushaltslage Lünens vorstellen und die Herausforderungen bei der Aufstellung des städtischen Haushalts erläutern. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, welche Leistungen die Kommune unter den angespannten finanziellen Rahmenbedingungen noch erbringen kann und welche Erwartungen realistisch sind.
Der Aktionstag fordert dringende Maßnahmen, um die Finanzierungslücken der Kommunen zu schließen. Zudem wird die Umsetzung des Prinzips „Wer bestellt, zahlt“ angemahnt, um eine gerechtere Verteilung der finanziellen Verantwortung zu erreichen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Lünener Bürgerinnen und Bürger. Sie soll den Druck auf die lokalen Dienstleistungen verdeutlichen und die Entscheidungsträger zum Handeln auffordern. Lünen schließt sich damit zahlreichen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland an, die Lösungen für die finanzielle Krise der Kommunen einfordern.






