Kölner Opernsanierung explodiert auf 1,5 Milliarden Euro – trotz Planungschaos
Halil KramerKölner Opernsanierung explodiert auf 1,5 Milliarden Euro – trotz Planungschaos
Sanierung von Kölner Oper und Schauspielhaus kostet nun 1,5 Milliarden Euro – weit über der ursprünglichen Planung
Die Sanierung des Kölner Opernhauses und Schauspielhauses wird nun voraussichtlich 1,5 Milliarden Euro kosten – ein Vielfaches der ursprünglichen Schätzung. Die Arbeiten an dem Projekt begannen vor 14 Jahren, doch wiederholte Planungsfehler und Teilabrisse trieben die Ausgaben immer weiter in die Höhe. Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen zuversichtlich, dass beide Häuser am 24. September 2026 wiedereröffnen werden.
Ursprünglich war das Vorhaben mit 253 Millionen Euro veranschlagt worden. Im Laufe der Zeit stiegen die Kosten jedoch aufgrund von Planungsmängeln und der Notwendigkeit, Teile der Gebäude abreißen zu müssen, massiv an. Trotz dieser Rückschläge soll der Bau bis Ende 2025 abgeschlossen sein.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Projektverantwortlichen und der Opernintendant haben sich auf einen Termin für die „nutzungsbereite Übergabe“ bis spätes 2025 geeinigt. In dieser Phase sind auch Mittel für interimistische Spielstätten vorgesehen, während die letzten Abnahmen und Personalschulungen stattfinden. Erst danach werden die Gebäude vollständig an die Bühnenmitarbeiter übergeben.
Der offizielle Eröffnungstermin steht fest: 24. September 2026. Die Verantwortlichen betonen immer wieder, die termingerechte Fertigstellung der sanierten Häuser zu garantieren.
Die Endabrechnung für Oper und Schauspielhaus beläuft sich nun auf 1,5 Milliarden Euro. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein, die Häuser werden voraussichtlich im Herbst 2026 wieder Publikum empfangen. Übergangsweisen Spielstätten und Finanzierungslösungen sind bereits organisiert, um die Zeit bis dahin zu überbrücken.






