Karim Adeyemi wegen Waffenbesitzes verurteilt: Geldstrafe und Sozialstunden
Angelina ReinhardtAdeyemi entschuldigt sich nach Waffenschmuggeldanklage - Karim Adeyemi wegen Waffenbesitzes verurteilt: Geldstrafe und Sozialstunden
Borussia Dortmunds und Nationalspieler Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Der Stürmer von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft, Karim Adeyemi, ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt worden. Der 22-Jährige erhielt eine Geldstrafe sowie eine Bewährungsauflage in Form von gemeinnütziger Arbeit, nachdem er einen verbotenen Gegenstand im Internet bestellt hatte. Mittlerweile hat er sich sowohl bei seinem Verein als auch bei der Nationalelf für sein Verhalten entschuldigt.
Adeyemis juristische Probleme begannen mit dem Online-Kauf einer sogenannten "Mystery-Box". Das Paket enthielt einen Gegenstand, der nach deutschem Waffenrecht verboten ist. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen ein, die schließlich zu einem Strafbefehl gegen den Spieler führten.
Ein Gericht bestätigte am 30. Oktober das Urteil. Adeyemi wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen verurteilt, deren Bemessung sich an seinem Einkommen orientiert. Neben der finanziellen Sanktion muss er zudem gemeinnützige Arbeit im Dortmunder Stadtteil Nordstadt ableisten.
Im Rahmen seiner Strafe wird Adeyemi bei Trainingseinheiten für Kinder mitwirken. Die soziale Initiative soll Jugendliche in der Region fördern. Der Spieler hat öffentlich Bedauern geäußert und seinen Fehler sowohl gegenüber Borussia Dortmund als auch der deutschen Nationalmannschaft eingeräumt.
Die Verurteilung bedeutet für Adeyemi, dass er sowohl die finanziellen als auch die gemeinnützigen Auflagen erfüllen muss. Seine Mitarbeit bei den Jugendtrainings ist Teil der gerichtlichen Vorgaben. Bisher haben weder der Verein noch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) offizielle Stellungnahmen zu seiner Rolle als öffentlicher Repräsentant abgegeben.