17 March 2026, 14:26

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen nach Verstößen gegen Waffenrecht

Schiedsrichter in Uniform auf einem Fußballfeld mit einem Zaun und Bäumen im Hintergrund.

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen nach Verstößen gegen Waffenrecht

Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, nachdem er gegen das deutsche Waffenrecht verstoßen haben soll. Im Mittelpunkt des Falls stehen ein Schlagring und ein Elektroschocker, die unter die verbotenen Gegenstände fallen. Ein Strafbefehl, der inzwischen rechtskräftig ist, wurde gegen ihn erlassen. Weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch DFB-Direktor Rudi Völler erfuhren von dem Vorfall durch den Spieler selbst, sondern erst durch externe Berichte.

Der Strafbefehl sieht eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen vor, deren genaue Höhe jedoch nicht bekannt gegeben wurde. Wie Der Spiegel berichtet, gelten die beschlagnahmten Gegenstände – ein Schlagring und ein Elektroschocker – in Deutschland als verboten. Gerichte bewerten solche Verstöße in der Regel streng, insbesondere bei jungen Erwachsenen; die Strafen reichen von Geldbußen bis hin zu Bewährungsstrafen.

Rudi Völler bezeichnete den Vorfall als einen "dummen" Fehler eines jungen Menschen. Gleichzeitig betonte er, dass sich Adeyemi im DFB-Team ansonsten vorbildlich verhalten habe. Bisher gab es weder vom Nationalteam noch von Borussia Dortmund disziplinarische Maßnahmen.

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Nach deutschem Recht kann der Besitz solcher Gegenstände strafrechtlich verfolgt werden, wobei die Höhe der Strafe von Vorstrafen und den individuellen Umständen abhängt. Bei Ersttätern kommen oft Alternativen wie Bewährungsauflagen, Gemeinschaftsdienst oder pädagogische Maßnahmen infrage, doch in schweren Fällen sind auch Freiheitsstrafen möglich.

Da der Strafbefehl nun rechtskräftig ist, muss Adeyemi die verhängte Geldstrafe zahlen. Der Fall unterstreicht die strenge Handhabung des deutschen Waffenrechts – selbst bei prominenten Sportlern. Bisher wurden keine weiteren rechtlichen oder sportlichen Konsequenzen bekannt gegeben.

Quelle