31 May 2026, 18:22

Junge Union will Solingen mit Studierenden und Wohnraum neu beleben

JU Solingen fordert mehr Unterstützung für studentisches Wohnen

Junge Union will Solingen mit Studierenden und Wohnraum neu beleben

Die Junge Union (JU) in Solingen setzt sich für eine neue Strategie ein, um Studierende in die Stadt zu ziehen und langfristig zu binden. Die Organisation argumentiert, dass mehr junge Menschen die lokale Wirtschaft stärken, dem Gastgewerbe neuen Schwung verleihen und die städtische Entwicklung vorantreiben könnten. Aktuell fehle Solingen jedoch ein klares Konzept für seine studierende Bevölkerung, so die JU.

Fynn Ringwelski, Vorsitzender der JU Solingen, weist darauf hin, dass es bisher keine gezielten Maßnahmen für die bereits in der Stadt lebenden Studierenden gebe. Die Gruppe warnt: Ohne Handeln riskiere Solingen, wichtige Wachstumschancen zu verpassen.

Die JU schlägt vor, ungenutzte Gebäude in bezahlbaren Wohnraum für Studierende umzuwandeln – etwa das ehemalige Obdachlosenheim in der Focherstraße oder das alte Sparkassengebäude. Zudem fordert sie die Einrichtung einer kommunalen Arbeitsgruppe mit klaren Zielen, um das Wohnungsangebot zu verbessern und Studierende in der Stadt zu halten.

Die Pläne der Organisation gehen über reine Wohnraumfragen hinaus. Ziel ist eine Mischung aus verschiedenen Wohnformen, die lebendige und vielfältige Stadtviertel fördert. Julia Kalem, Beisitzerin im JU-Vorstand, betont, wie wichtig es sei, einseitige Entwicklungen zu vermeiden und ein ausgewogenes Wachstum zu sichern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um dies umzusetzen, will die JU mit Oberbürgermeister Daniel Flemm und weiteren lokalen Akteuren zusammenarbeiten. Das Ziel: frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung stellen und aktiv Politik gestalten, die Studierenden wie der gesamten Bevölkerung zugutekommt.

Im Mittelpunkt der JU-Vorschläge stehen die Umnutzung leerstehender Immobilien und die Gründung einer speziellen Arbeitsgruppe. Gelingen die Bemühungen, könnten sie zu mehr bezahlbarem Wohnraum und einer stärkeren Präsenz von Studierenden in Solingen führen. Die Gruppe hat sich verpflichtet, mit Politik und Verwaltung zusammenzuarbeiten, um die Pläne in die Tat umzusetzen.

Quelle