29 April 2026, 12:25

Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft

Ein Geschäftsraum mit Glaswänden und -türen, Plakate an den Wänden und ein Verkaufsautomat draußen, der auf umweltfreundliche Produkte hinweist.

Ibbenbüren setzt auf faire und nachhaltige Beschaffung für die Zukunft

Die Stadt Ibbenbüren intensiviert ihre Bemühungen, öffentliche Beschaffungsprozesse nachhaltiger und fairer zu gestalten. Bei einer kürzlichen internen Schulung wurden neue Ansätze für verantwortungsvolle Einkaufspraktiken vorgestellt. Die Initiative steht im Einklang mit globalen Nachhaltigkeitszielen und hat bereits mehrere lokale Ausschreibungen beeinflusst.

Hendro Prabowo, der in Ibbenbüren für nachhaltige Beschaffung zuständige Beamte, bewertet Einkäufe nun anhand mehrerer Kriterien. Dazu gehören die Lebensdauer von Produkten, der Ressourcenverbrauch, CO₂-Emissionen und ethische Produktionsbedingungen. Seine Arbeit unterstützt direkt das Nachhaltigkeitsziel 12 der Vereinten Nationen, das nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster fördert.

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Ein von Expert:innen geleiteter Workshop fand kürzlich statt, um Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung in diesen Praktiken zu schulen. Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH leitete die Veranstaltung und vermittelte Strategien für faire und umweltfreundliche Beschaffung. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte anschließend die Bedeutung dieser Veränderungen und bezeichnete sie als essenziell für die Zukunft der Stadt.

Mehrere kommunale Ausschreibungen spiegeln bereits die neuen Standards wider, weitere sind in Planung. Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und Engagement Global unterstützt. Weitere Informationen sind auf der BMZ-Website unter www.bmz.de/agenda-2030/sdg-12 abrufbar.

Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Beschaffung in Ibbenbüren hat mit abgeschlossenen Schulungen und angepassten Ausschreibungen bereits begonnen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Umweltbelastung zu verringern und gleichzeitig ethische Lieferketten zu stärken. Durch Förderung und Fachberatung ist das Projekt auf einem guten Weg für eine langfristige Umsetzung.

Quelle