Historische Ruhrbrücke wird für 774.000 Euro grundsaniert – was sich ändert
Angelina ReinhardtHistorische Ruhrbrücke wird für 774.000 Euro grundsaniert – was sich ändert
Die Fußgängerbrücke zwischen Kupferdreh und Heisingen, die über die Ruhr führt, steht vor einer umfassenden Sanierung. Mit Kosten von rund 774.000 Euro soll das Projekt Sicherheitsbedenken ausräumen, nachdem jüngste Überprüfungen verschärfte strukturelle Mängel aufgedeckt hatten. Bald beginnen die Arbeiten zur Restaurierung und Modernisierung der ehemaligen Eisenbahnbrücke, die seit 1984 ausschließlich von Fußgängern und Radfahrern genutzt wird.
Bei einer Routineinspektion im September und Oktober 2023 wurden weitere Schäden an den hölzernen Bauteilen der Brücke festgestellt. In der Folge mussten die zehn Aussichtsplattformen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Im Rahmen der anstehenden Sanierung werden Teile der Holzkonstruktion durch langlebigere Materialien ersetzt.
Auch das Design wird verändert: Die Anzahl der Aussichtsplattformen wird reduziert, und keine davon wird künftig in den Schifffahrtskanal hineinragen. Jede neue Plattform wird eine Breite von 1,30 Metern aufweisen. Zudem wird das Geländer entlang des Radwegs auf eine einheitliche Höhe angehoben, um die Sicherheit zu erhöhen.
Das Vergabeverfahren für die ausführenden Unternehmen steht kurz vor dem Start. Nach Abschluss der Arbeiten bleibt die Brücke eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer rund um den Baldeneysee.
Die Sanierung soll sicherstellen, dass die Brücke auch in den kommenden Jahren sicher und funktionsfähig bleibt. Das überarbeitete Design hält den Weg für Spaziergänger und Radfahrer offen und entspricht gleichzeitig modernen Sicherheitsstandards. Mit der Vergabe an einen Auftragnehmer sollen die Arbeiten zügig voranschreiten.






