20 March 2026, 20:37

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen entdeckt

Ein Lastwagen mit Waffen, Taschen und anderen Gegenständen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen entdeckt

Großrazzia bei Lkw-Kontrollen in Rheda-Wiedenbrück deckt zahlreiche Verstöße auf

Bei einer groß angelegten Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026 wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt. Die Behörden überprüften 58 Fahrzeuge und stellten dabei 30 Verstöße gegen Transportvorschriften fest. An der Aktion beteiligten sich Polizei, Zoll und regionale Behörden, die gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit sorgen wollten.

Die gemeinsame Kontrolle wurde von der Kreispolizeibehörde Gütersloh, dem Hauptzollamt Bielefeld, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie der Bezirksregierung Detmold durchgeführt. Die Teams prüften insbesondere die Einhaltung der Sozialvorschriften für Fahrer, die Ladungssicherung und die Gewichtsgrenzen.

Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Bei zwei Fahrzeugen war die Ladung unzureichend gesichert – sie durften erst weiterfahren, nachdem der Mangel behoben worden war. Zudem meldete das BALM einen separaten Verstoß gegen das Abfallrecht.

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Gegen acht Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten eingeleitet. Sechs dieser Fälle konnten direkt durch Bußgelder geregelt werden. Darüber hinaus wurden 13 Personen auf ihren Aufenthalts- und Beschäftigungsstatus überprüft, was zu zwei strafrechtlichen Ermittlungsverfahren führte.

Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme mit Überladung, mangelnder Ladungssicherung und Nichteinhaltung der Vorschriften durch Fahrer gibt. Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass regelmäßige Kontrollen im Güterverkehr fortgesetzt werden. Ziel dieser Überprüfungen ist es, Risiken zu minimieren und die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen.

Quelle