Grenzüberschreitende Feuerwehr-Konferenz stärkt Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden
Angelina ReinhardtGrenzüberschreitende Feuerwehr-Konferenz stärkt Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden
Feuerwehrchefs aus Deutschland und den Niederlanden treffen sich zu jährlicher Konferenz
Am 16. September 2025 kamen Führungskräfte der Feuerwehren aus Deutschland und den Niederlanden in der Feuerwehrwache Waldniel zu ihrem jährlichen Austausch zusammen. Die Veranstaltung, ausgerichtet vom Kreisfeuerwehrverband Viersen und der Freiwilligen Feuerwehr Schwalmtal, vereinte Vertreter aus Kleve, Viersen und der niederländischen Region Limburg-Noord. Die seit über drei Jahrzehnten bestehende Tradition unterstreicht die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Katastrophenschutz.
Eröffnet wurde die Tagung mit einem Grußwort von Prof. Dr. Helmut Pasch, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Viersen. Er betonte, wie entscheidend regelmäßiger Austausch sei, um die Einsatzkräfte handlungsfähig und einsatzbereit zu halten. Gisela Jackels, stellvertretende Bürgermeisterin von Schwalmtal, begrüßte die Teilnehmer ebenfalls und würdigte das unersetzliche Engagement der freiwilligen Feuerwehrleute.
Dirk Neikes, Leiter der Feuerwehr Schwalmtal, gab anschließend einen Überblick über Struktur und Arbeitsweise seines Teams. Anhand vergangener Waldbrände an der Grenze zeigte er auf, wie persönliche Kontakte und gemeinsame Einsatzplanung die Bewältigung großer Schadenslagen verbessern.
Ein zentrales Thema war die psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte. Prof. Dr. Lars Tutt und Caroline Jansen hielten einen Vortrag über die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E). Die Teilnehmer verglichen, wie diese Hilfe in Kleve, Viersen und Limburg-Noord organisiert wird, und tauschten bewährte Methoden aus, um Teams nach belastenden Einsätzen zu begleiten.
Die Konferenz festigte die Verbindungen zwischen den deutschen und niederländischen Feuerwehren. Diskussionen zu Einsatzkoordination und psychologischer Betreuung zielten darauf ab, künftige Notfallreaktionen zu optimieren. Die nunmehr seit vier Jahrzehnten bestehende Tradition dieser Zusammenkünfte bleibt ein unverzichtbarer Baustein für die regionale Sicherheitsplanung.






