24 April 2026, 22:21

Gefährliche Chemikalien auf A2: Lkw mit beschädigtem Natriumfluorid-Fass gestoppt

Lastwagen in der N\303\244he eines Geb\303\244udes mit einem "Gefahr wegen offener Grube"-Schild geparkt, Trees und Geb\303\244ude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefährliche Chemikalien auf A2: Lkw mit beschädigtem Natriumfluorid-Fass gestoppt

Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien auf A2 bei Vlotho gestoppt – Natriumfluorid-Drum beschädigt

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Ein Lkw, der gefährliche Chemikalien transportierte, wurde auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho angehalten, nachdem Autofahrer gemeldet hatten, dass das Fahrzeug ohne funktionierende Beleuchtung unterwegs war. Bei dem Lastwagen, dem zudem die vorgeschriebenen Warnmarkierungen fehlten, wurde ein beschädigtes Fass mit Natriumfluorid entdeckt. Polizei und Feuerwehr rückten umgehend aus, um die Lage zu sichern.

Der Vorfall begann, als Verkehrsteilnehmer die Behörden über einen Sattelschlepper informierten, der in Richtung Hannover fuhr – ohne Rücklichter und mit defekter Warnblinkanlage. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und wies ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug Natriumfluorid, einen gefährlichen Stoff, geladen hatte.

Der Lastwagen wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße angehalten. Die Feuerwehr überprüfte die Ladung und stellte fest, dass eines der Fässer unsachgemäß gesichert und beschädigt war. Vorsorglich sperrten die Einsatzkräfte einen Radius von 50 Metern um das Fahrzeug ab. Sowohl der 52-jährige belarussische Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen anschließend Dekontaminationsmaßnahmen.

Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot. Die Feuerwehrkräfte verbringen derzeit den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter.

Die Bergungsarbeiten zur sicheren Handhabung des Natriumfluorids dauern noch an. Der Lastwagen bleibt bis auf Weiteres außer Betrieb. Nach Angaben der Behörden gab es keine Verletzten, und es liegt keine weitere Kontamination durch den Vorfall vor.

Quelle