Feuer vernichtet Willowprints Pop-up-Store kurz vor der Eröffnung – doch die Rettung kommt unerwartet
Margit AtzlerFeuer vernichtet Willowprints Pop-up-Store kurz vor der Eröffnung – doch die Rettung kommt unerwartet
Verheerender Brand zerstört Willowprints Pop-up-Store kurz vor Eröffnung
Ein verheerendes Feuer vernichtete nur Stunden vor der feierlichen Eröffnung den Pop-up-Store von Willowprint. Der durch einen elektrischen Defekt ausgelöste Brand zerstörte die Ausstattung und den gesamten Lagerbestand des Start-ups. Zum Glück wurde niemand verletzt, doch die Gründer mussten hilflos mitansehen, wie ihr Unternehmen in Flammen aufging.
Seit dem Vorfall hat das Unternehmen jedoch staatliche Fördergelder für den Wiederaufbau und einen Umzug erhalten – ein entscheidender Wendepunkt auf dem Weg der Erholung.
Der Brand brach am 14. November in der Straße aus, in der sich der Laden von Willowprint befand. Die Gründer Joost Meyer und Federico Garrido wollten sich gerade auf den Weg zur Eröffnung machen, als sie den Notruf erreichten. Später bestätigten Ermittler die Ursache: ein Defekt in der elektrischen Anlage des Gebäudes. Das Start-up trägt demnach keine Schuld am Vorfall.
Willowprint, ein Spin-off der RWTH Aachen, hatte sich zum Ziel gesetzt, den 3D-Druck mit einem biologisch abbaubaren und recycelbaren Material statt Kunststoff zu revolutionieren. Der Pop-up-Store sollte Forschung, Start-up-Kultur und öffentliche Teilhabe verbinden. Doch das Feuer hinterließ dem Team nur eine Versicherungsleistung für die Gebäudeschäden – für den verlorenen Lagerbestand oder die zerstörte Ausstattung gab es keine Entschädigung.
Anfang Februar überreichte Oliver Krischer, Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, Willowprint einen Förderbescheid über 600.000 Euro aus dem Landesprogramm "Gründungen für Nachhaltigkeit". Mit den Mitteln konnte das Unternehmen einen Mietvertrag für eine neue Industriehalle unterzeichnen. Obwohl die Gründer den Verlust ihres Standorts in der Innenstadt noch immer bedauern, bereiten sie sich nun auf einen Neuanfang in größeren und dauerhaften Räumlichkeiten vor.
Die Zukunft von Willowprint hängt nun von der staatlichen Förderung und dem Umzug in die neue Produktionsstätte ab. Die 600.000 Euro fließen in den Ersatz der zerstörten Ausstattung und die Wiederaufnahme der Produktion ihrer umweltfreundlichen 3D-Druckmaterialien. Zwar hat der Brand das Unternehmen schwer zurückgeworfen – doch die Förderung sichert die Fortführung ihrer Arbeit unter besseren Bedingungen.
New Regional Fire Incidents Highlight Safety Concerns
A major fire in Au, Bavaria, on 25 February 2026 destroyed three buildings with seven-figure damage but no injuries. Police are investigating the cause. Separately, a residential fire in Regensburg left a 73-year-old woman with life-threatening injuries. These incidents follow Willowprint's 2026 blaze, raising questions about regional fire safety protocols.






