Essens "Bürger:innen-Mobil" bringt Behördenleistungen zu mobilitätseingeschränkten Menschen nach Hause
Angelina ReinhardtEssens "Bürger:innen-Mobil" bringt Behördenleistungen zu mobilitätseingeschränkten Menschen nach Hause
Essen bringt Verwaltung zu mobilitätseingeschränkten Bürgern: Das „Bürger:innen-Mobil“ zieht nach einem Jahr Bilanz
Das Essener „Bürger:innen-Mobil“, ein mobiler Service für schwer mobilitätseingeschränkte Einwohner, hat sein erstes Betriebsjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative bringt wichtige Verwaltungsleistungen direkt zu denen, die Behörden nicht persönlich aufsuchen können. Seit dem Start hat das Team hunderte Termine in der gesamten Stadt durchgeführt.
Das mobile Büro besteht aus drei Mitarbeitenden, die in einem speziell ausgestatteten Fahrzeug unterwegs sind. An Bord des „Fahrbaren Amts“ befinden sich Laptop, Drucker, Scanner, Fingerabdrucksensor und Kamera – alles, was für die Bearbeitung von Anträgen vor Ort nötig ist, von Personalausweisen bis zu Meldebescheinigungen.
In den vergangenen zwölf Monaten wurden 721 Termine wahrgenommen, darunter 409 Personalausweisanträge sowie 91 Zu- und Abmeldungen. Das Team besucht Menschen mit dauerhaften oder vorübergehenden Bewegungseinschränkungen sowie Bewohner:innen von Pflege- und Seniorenheimen.
Für den Vor-Ort-Service fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Termine können über das Online-Portal der Stadt oder telefonisch beim ServiceCenter Essen unter 0201 88-33111 (montags bis freitags von 7:30 bis 18:00 Uhr) vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es unter www.ourwebsite/citizenscase.
Das Bürger:innen-Mobil bietet eine praktische Lösung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Durch die Bearbeitung von Dokumenten zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen fallen bürokratische Hürden weg. Aufgrund des Erfolgs im ersten Jahr soll das Programm fortgeführt werden.






