Dynamo Dresden kämpft in Bochum um den Befreiungsschlag aus der Krise
Margit AtzlerDynamo Dresden kämpft in Bochum um den Befreiungsschlag aus der Krise
Dynamo Dresden steht vor einem schweren Auswärtsspiel bei VfL Bochum am Freitagabend. Die Gäste, die seit neun Spielen ohne Sieg sind, brauchen dringend einen Dreier, um aus der Abstiegszone zu entkommen. Bochum hingegen geht mit starker Form in die Partie – unter Trainer Uwe Rösler hat die Mannschaft seit Oktober nur einmal verloren.
Es ist das 25. Aufeinandertreffen der beiden Teams. Historisch führt Bochum mit zehn Siegen, während Dynamo fünf Erfolge und neun Remis vorweisen kann. Das letzte Duell in der Saison 2019/20 endete mit einem 2:1-Auswärtssieg der Bochumer.
Dresdens Krise hält in dieser Spielzeit an: Mit nur sieben Punkten aus zwölf Spielen liegt die Mannschaft auf Platz 17. Verletzungspech verschärft die Lage – Sascha Risch, Jakob Zickler, Tony Menzel und Vinko Šapina fallen aus. Dennoch gibt sich Cheftrainer Thomas Stamm kämpferisch: Er anerkennt Bochums jüngste Dynamik, vertraut aber auf die Vorbereitung seines Teams.
Bochum hingegen blüht unter Rösler auf. Seit seinem Amtsantritt im Oktober holte die Elf 17 Punkte aus neun Spielen, darunter vier Siege und ein Unentschieden in den letzten fünf Pflichtpartien. Die Wiederaufstiegshoffnungen nach dem Abstieg aus der Bundesliga sind damit wieder entfacht.
Fast 26.000 Fans werden das Ruhrstadion füllen, darunter rund 2.500 mitgereiste Dynamo-Anhänger.
Ein Sieg würde Dresdens Moral stärken und die Abstiegsängste lindern. Für Bochum wäre ein weiteres positives Ergebnis ein Schritt Richtung ungeschlagene Serie und Aufstiegsambitionen. Beide Teams gehen mit klaren, aber gegensätzlichen Zielen in die Partie.