Düsseldorfs neues Max-Leven-Zentrum erinnert an NS-Widerstand und lokale Geschichte
Angelina ReinhardtDüsseldorfs neues Max-Leven-Zentrum erinnert an NS-Widerstand und lokale Geschichte
Neues Zentrum für Erinnerung und politische Bildung in Düsseldorf eröffnet
In Düsseldorf hat ein neues Zentrum für Erinnerung und politische Bildung seine Türen geöffnet. Das Max-Leven-Zentrum wurde am Dienstag, dem 1. November 2022, nach Jahren der Vorbereitung offiziell eingeweiht. Es soll als Ort des Dialogs, der Reflexion und des Lernens über die NS-Zeit und ihre lokalen Auswirkungen dienen.
Die Idee für das Zentrum entstand 2019 auf Initiative einer breiten zivilgesellschaftlichen Bewegung. Seine Aufgabe besteht darin, Verfolgung und Widerstand während der NS-Diktatur zu untersuchen – mit besonderem Fokus auf die regionale Geschichte. Eine Dauerausstellung wird das Leben und Wirken des jüdischen Widerstandskämpfers Max Leven sowie weiterer Persönlichkeiten wie Änne Wagner beleuchten.
An der Eröffnungsfeier nahmen Oberbürgermeister Tim Kurzbach sowie Vertreter aus Landes- und Bundespolitik teil. Kurzbach äußerte die Hoffnung, dass das Zentrum zu einem lebendigen Ort des Ideenaustauschs werde. Gleichzeitig betonte er dessen Rolle bei der Förderung von Verantwortungsbewusstsein, Toleranz und ziviler Courage.
Unterstützung erhielt das Projekt von zahlreichen Institutionen, darunter die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Nach der Einweihung öffnet das Zentrum am Sonntag, dem 2. November 2022, von 11:00 bis 17:00 Uhr erstmals für die Öffentlichkeit.
Das Max-Leven-Zentrum steht nun als Stätte der Erinnerung, Bildung und gesellschaftlichen Debatte. Seine Ausstellungen und Programme sollen das Gedenken an den Widerstand wachhalten und Besucher dazu anregen, sich mit den Lehren der Geschichte auseinanderzusetzen. Ab Sonntag beginnt seine öffentliche Mission – dann sind alle willkommen.






