Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Abwehrchef fällt monatelang aus
Margit AtzlerDritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Abwehrchef fällt monatelang aus
Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger von Preußen Münster, hat sich zum dritten Mal einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Verletzung im linken Knie, die nun bestätigt wurde, wird ihn monatelang außer Gefecht setzen. Der Rückschlag trifft ihn ausgerechnet in dem Moment, als er sich gerade wieder in die Stammelf gekämpft hatte.
Scherders erster Kreuzbandriss ereignete sich im Juni 2015. Nach monatelanger Rehabilitation kehrte er ins Training zurück und feierte im März 2016 sein Comeback. Doch in seinem ersten Testspiel nach der Rückkehr riss das Kreuzband bereits nach sieben Minuten erneut.
Erst im April 2017 gelang ihm die Rückkehr in den Wettkampfbetrieb. Seitdem war er eine feste Größe bei Preußen Münster und bestritt in über 13 Profijahren 316 Partien. Der Verteidiger hatte sich erst kürzlich wieder einen Stammplatz erkämpft, bevor ihn diese erneute Verletzung traf.
Sportdirektor Ole Kittner sicherte Scherder die volle Unterstützung des Vereins zu. Man werde den Spieler während seiner Genesung begleiten, betonte er. Scherders Vertrag bei Preußen Münster läuft noch bis 2026.
Die Verletzung bedeutet, dass der Abwehrspieler mehrere Monate ausfallen wird. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke in der Defensive des Vereins, während sich der Fokus nun auf seine Rehabilitation richtet. Es ist bereits das dritte Mal in seiner Karriere, dass er mit diesem schweren Knieproblem konfrontiert ist.






