Dortmund siegt knapp gegen Köln – Adeyemis Wutausbruch überschattet den Erfolg
Margit AtzlerDortmund siegt knapp gegen Köln – Adeyemis Wutausbruch überschattet den Erfolg
Borussia Dortmund sichert sich knappen 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln in einem hart umkämpften Bundesliga-Spiel
Der Siegtreffer gelang dem eingewechselten Maximilian Beier, doch die Partie wurde von Karim Adeyemis sichtbarer Frustration nach seiner Auswechslung in der Schlussphase überschattet.
Das Spiel blieb lange torlos, bis Beier – der zuvor Julian Brandt ersetzt hatte – den entscheidenden Treffer erzielte und damit den Sieg perfekt machte. Adeyemi sorgte für Aufsehen, als er in der 79. Minute wütend eine Wasserflasche wegwarf, nachdem er ausgewechselt worden war. Sein Ausbruch erfolgte zu einem Zeitpunkt, als es noch immer 0:0 stand.
Im Gespräch mit Sky nach dem Spiel kritisierte Dortmunds Trainer Niko Kovač Adeyemis Verhalten als unnötig. Er betonte, dass Spieler Rotation akzeptieren müssten, besonders angesichts der Kadertiefe. Kovač hob zudem die Bedeutung von Teamgeist hervor und erklärte, dass Erfolg von Zusammenhalt und nicht von individuellen Reaktionen abhänge.
Brandt, der bereits früher eingewechselt worden war, zeigte eine starke Leistung und war maßgeblich am Spielaufbau vor Beiers entscheidendem Tor beteiligt. Kovačs Wechsel erwiesen sich letztlich als effektiv – der späte Treffer sicherte Dortmund alle drei Punkte.
Der Sieg hält Dortmund in der Bundesliga auf Kurs, doch Adeyemis Reaktion könnte intern für weitere Gespräche sorgen. Kovačs Fokus auf Rotation und gemeinschaftlichen Einsatz deutet darauf hin, dass der Vorfall intern aufgearbeitet wird. Unterdessen erwiesen sich Beiers Tor und Brandts Einfluss von der Bank aus als entscheidend für den Sieg.






