Caravaning-Branche setzt auf junge Käufer und digitale Strategien
Angelina ReinhardtCaravaning-Branche setzt auf junge Käufer und digitale Strategien
Die deutsche Caravaning-Branche passt sich einem wandelnden Markt an. Der CIVD, der Hersteller und Händler in Deutschland und Europa vertritt, verzeichnet eine Verschiebung in der Kundendemografie. Neue Daten und wirtschaftliche Zwänge prägen nun die künftige Marketingstrategie des Verbandes.
Während der COVID-19-Pandemie verzeichneten Wohnwagen und Reisemobile einen deutlichen Absatzboom – in manchen Jahren verdoppelten sich die Verkaufszahlen nahezu. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch einen Rückgang, bedingt durch wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltende Lieferkettenprobleme.
Eine Studie von GfK Consumer Insights macht einen zentralen Wandel deutlich: Die typischen Caravaning-Kunden werden jünger. Diese neue Zielgruppe ist online aktiver und geht anders mit Marken um als traditionelle Käufer. Der CIVD hat diese Trends analysiert und passt seine Strategie entsprechend an.
Der Verband, der auch für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing der Branche zuständig ist, wird nun seine digitale Präsenz ausbauen. Neben klassischen TV-Kampagnen sollen gezielte Online-Maßnahmen jüngere, technikaffine Verbraucher ansprechen. Als konzeptioneller Träger des CARAVAN SALON in Düsseldorf wird der CIVD die Messe nutzen, um diese neuen Ansätze zu präsentieren.
Der aktualisierte Marketingplan des CIVD setzt auf digitale Interaktion und eine jüngere Zielgruppe. Dies folgt auf eine Phase starken Wachstums, die nun durch wirtschaftliche Herausforderungen gebremst wird. Die künftige Kundenansprache der Branche wird stärker auf Online-Kanäle setzen, um sich den veränderten Verbrauchergewohnheiten anzupassen.






