Brutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen eskaliert nach Fahrradticket-Streit
Angelina ReinhardtBrutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen eskaliert nach Fahrradticket-Streit
Schwerer Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen
Ein Zugbegleiter ist während einer routinemäßigen Ticketkontrolle in der S2 auf dem Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen brutal angegriffen worden. Die Attacke ereignete sich am 19. Juni 2023 gegen 14:15 Uhr und verließ den Mitarbeiter mit mehreren Verletzungen, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machten.
Auslöser des Vorfalls war ein 42-jähriger Nigerianer aus Gelsenkirchen, der aufgefordert wurde, ein Fahrradticket für sein Rad vorzuzeigen. Zwar besaß er ein gültiges Deutschlandticket, konnte jedoch den zusätzlichen Fahrpreis für das Fahrrad nicht nachweisen.
Der Fahrgast reagierte mit massiver Aggression: Er beschimpfte den Zugbegleiter rassistisch, riss ihm das Kontrollgerät aus der Hand und nahm eine drohende Haltung ein. Anschließend schlug er mehrmals auf den 31-jährigen Mitarbeiter ein, der dabei schwere Gesichtsverletzungen erlitt. Während des Handgemenges biss der Angreifer den Zugbegleiter zudem in Arm und Rücken.
Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte die Bundespolizei, deren Beamte beide Männer noch im Zug antrafen. Der verletzte Mitarbeiter wurde später in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen den 42-Jährigen wurde wegen Körperverletzung ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.
