25 April 2026, 02:23

Bochumer Uni revolutioniert grüne Wasserstoffproduktion mit neuem Forschungsprojekt

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstofftyp von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bochumer Uni revolutioniert grüne Wasserstoffproduktion mit neuem Forschungsprojekt

Ruhr-Universität Bochum leitet neues Forschungsprojekt für nachhaltigere Wasserstoffproduktion

Die Ruhr-Universität Bochum steuert ein neues Forschungsvorhaben an, das die Wasserstoffherstellung umweltfreundlicher gestalten soll. Das Projekt mit dem Namen CircuPEM konzentriert sich darauf, die Abhängigkeit von teuren und knappen Rohstoffen in PEM-Elektrolyseuren zu verringern. Diese Geräte sind entscheidend für die Erzeugung von grünem Wasserstoff, setzen derzeit jedoch auf schwer beschaffbare Komponenten.

Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 2,9 Millionen Euro gefördert. Es ist Teil des Innovationswettbewerbs GreenEconomy.IN.NRW, der vom Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens und der Europäischen Union unterstützt wird.

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Die Forschung gliedert sich in drei Phasen: Zunächst analysiert das Team die bestehende Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Anschließend entwickeln und testen die Wissenschaftler:innen neue Geschäftsmodelle. Abschließend erarbeiten sie Empfehlungen für Pilotprojekte, um die Ergebnisse in die Praxis umzusetzen.

Zu den zentralen Partnern zählen das Heinz Nixdorf Institut (HNI) der Universität Paderborn, das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die Firma Direct Matter GmbH sowie Heraeus Precious Metals. Mit dabei ist auch Julia Marie Vehmeyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am HNI. Ziel ist es, PEM-Elektrolyseure in eine Kreislaufwirtschaft einzubinden, um Materialien effizient wiederzuverwerten.

CircuPEM strebt an, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Wasserstofftechnologie zu verbessern. Die Projektergebnisse könnten künftige Pilotinitiativen prägen und branchenweite Standards beeinflussen. Die Förderung sowie die Zusammenarbeit mit akademischen und industriellen Partnern werden die Entwicklung in den kommenden drei Jahren vorantreiben.

Quelle