Bielefelds Polizei setzt auf Dialog: Neuer Beamter für interkulturelle Brückenbauarbeit
Halil KramerBielefelds Polizei setzt auf Dialog: Neuer Beamter für interkulturelle Brückenbauarbeit
Die Bielefelder Polizei hat Kriminalhauptkommissar David Wali in eine neue Position berufen. Er übernimmt die Aufgabe des Verbindungsbeamten für interkulturelle und interreligiöse Angelegenheiten (KiA). Die Stelle baut auf der bisherigen Funktion des Verbindungsbeamten für muslimische Organisationen auf und erweitert deren Zuständigkeit auf ein breiteres Spektrum religiöser und kultureller Gruppen.
David Wali trat 2009 in den Dienst der Bielefelder Polizei ein und war seitdem im Streifendienst sowie bei der Bereitschaftspolizei tätig. Als gebürtiger Bielefelder kennt er die lokalen Gemeinschaften gut und kann Brücken zwischen ihnen und der Polizei bauen. Zu seinen neuen Aufgaben gehört es, den Dialog zwischen verschiedenen Gruppen und der Polizei zu fördern, um das gegenseitige Verständnis zu stärken.
In seiner Rolle als KiA wird Wali Präventionsprojekte mitgestalten und die interkulturelle Kompetenz innerhalb der Behörde ausbauen. Zudem wird er regelmäßig mit religiösen Einrichtungen zusammenarbeiten, an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen und in thematischen Arbeitsgruppen mitwirken. Polizepräsidentin Dr. Sandra Müller-Steinhauer betonte, wie wichtig Vertrauen und gegenseitiger Respekt in einer vielfältigen Gesellschaft seien. Wali folgt auf den ehemaligen KMI-Polizeioberkommissar Frank Puls, dessen Aufgabenbereich nun erweitert wurde.
Wali zeigte sich begeistert von seiner neuen Position. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft durch Vertrauen, Zusammenarbeit und Respekt zu stärken. Die Stelle unterstreicht das Engagement der Bielefelder Polizei für eine engere Zusammenarbeit mit kulturellen und religiösen Gemeinschaften.
