30 May 2026, 20:24

AfD gewinnt überraschend auch in Westdeutschland und bei Migranten an Zustimmung

AfD gewinnt auch bei Migranten an Unterstützung

AfD gewinnt überraschend auch in Westdeutschland und bei Migranten an Zustimmung

Eine neue Studie offenbart den wachsenden Zuspruch für die AfD über ihre traditionellen Hochburgen in Ostdeutschland hinaus. Die Partei gewinnt zunehmend an Boden in Westdeutschland und sogar in bestimmten Migrantengruppen. Die vom Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlichten Erkenntnisse zeigen Verschiebungen in der politischen Unterstützung verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Für die Untersuchung wurden über 3.000 Menschen befragt, darunter Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund sowie im Land lebende Ausländer. Die Ergebnisse belegen, dass die AfD längst kein rein ostdeutsches Phänomen mehr ist, sondern ihren Einfluss auch in westdeutschen Regionen ausbaut.

Bei den jüngsten Integrationswahlen in Nordrhein-Westfalen erzielte die Partei deutliche Zugewinne. Sie erreichte in mehreren Städten des Ruhrgebiets den zweiten Platz und lag in Hagen sogar an der Spitze. Die Studie zeigt zudem unterschiedliche Zustimmungswerte unter Migrantengruppen.

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Bei Menschen polnischer Herkunft und Spätaussiedlern führt die AfD mit 33 Prozent der Unterstützung. Russischstämmige Befragte liegen im Mittelfeld, während die Partei bei Menschen türkischer Herkunft nur auf dem fünften Platz landet. Gleichzeitig hat die Union bei polnischen und russischen Nachkommen deutlich an Rückhalt verloren.

Der Aufstieg der AfD in Westdeutschland und in bestimmten Migrantengruppen markiert eine bemerkenswerte Verschiebung der politischen Landschaft. Die Studiendaten deuten auf wandelnde Loyalitäten hin, insbesondere dort, wo traditionelle Parteien wie die Union an Einfluss eingebüßt haben. Diese Entwicklungen könnten die Ergebnisse künftiger Wahlen in Schlüsselregionen entscheidend prägen.

Quelle